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Working out loud - auf der #ZPEUROPE18 in Köln


Date: 2018-07-25

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Die Zukunft Personal ist Europas größte Messe rund um HR und schon durch ihren Namen der Suche nach Trends verpflichtet. 2018 wird sie mit 770 Ausstellern, 450 Vorträgen und 1.000 Tools versuchen, Maßstäbe zu setzen und Vordenker der Branche zu versammeln. Eines ist jetzt schon sicher: es wird laut. Denn mit John Stepper ist einer der Begründer der „Working out Loud“-Bewegung unter den Keynote-Speakern der Messe.

Working Out Loud (WOL) – den Begriff umgibt sein einiger Zeit ein regelrechter Hype. Pünktlich zur #ZPEUROPE18 werfen wir einen Blick auf das Konzept, seine Entstehung und die praktische Umsetzbarkeit.
Mittlerweile ist es acht Jahre her, dass Bryce Williams fragte „When will we work out loud?“ Die Antwort lieferte er direkt selbst: „Soon!“. Dabei sah er in WOL, wie die Methode später verkürzt heißen sollte, die Kombination aus zwei Strategien: dem „observable work“ und „narrating your work“.

Observable work befasst sich mit der Idee, der Arbeit eine Bühne zu bereiten, auf der sie einsehbar ist. Dabei ist nicht das übliche Prozedere Gemeint, Ergebnisse nach Abschluss aufbereitet zu präsentieren, sondern sie schon im Prozess sichtbar zu machen.
Narrating your work baut darauf auf. Die Arbeit soll nicht nur einfach sichtbar sein, sondern „erzählt“ werden. Gemeint ist, dass die involvierten Personen von ihrer Arbeit berichten, Zwischenergebnisse protokollieren und Gedanken und Lösungsansätze festhalten. So wird der Nutzwert für Außenstehende erhöht, indem die Zwischenstände kontextualisiert werden.
Die Verbindung beider Ansätze führt für Williams dazu, dass Mitarbeiter in einem Unternehmen „laut“ arbeiten. Laut ist dabei natürlich nicht wortwörtlich zu verstehen.

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Warum kann sich WOL immer größerer Beliebtheit erfreuen, obwohl Offenlegung und Aufbereitung offensichtlich den Aufwand für die Arbeit erhöhen? Die Frage ist berechtigt, die Antwort einfach: netto führt WOL sogar zu einer Zeitersparnis, weil durch das „laute“ Arbeiten Zeitfresser wie regelmäßige Updates per E-Mail entfallen. Außerdem gibt es immer leistungsstärkere Software, die die sogenannte social collaboration im Unternehmen unterstützt.

Bei konsequenter Durchführung spart WOL nicht nur Zeit (und damit letztendlich auch Geld), sondern sorgt dafür, dass im Ideal dem gesamten Unternehmen stets das vollständige Fachwissen zur Verfügung steht. Davon profitieren viele Prozesse, Abteilungen und Bereiche – auch welche, die im Hype um WOL oft stiefmütterlich behandelt werden. Ein Beispiel: stellen wir uns einmal vor, wie gut Aus- und Fortbildungsprogramme werden, wenn Mitarbeiter direkt in laufende Prozesse blicken können und sich am realen Fall erproben können. Auch hier winkt nicht nur ein Qualitätsgewinn, sondern eine Zeitersparnis, da im Personalmanagement keine entsprechenden Fallstudien mehr aufbereitet werden müssen.

Bis dahin ist WOL ein theoretisches Konzept. Und hier kommt Keynote-Speaker John Stepper ins Spiel. Mit den WOL Circle Guides hat er einen Leitfaden entworfen, mit dessen Hilfe Unternehmen in 12 Schritten beginnen können „laut“ zu arbeiten. Der Leitfaden ist auf Steppers Homepage frei verfügbar. Was hält Unternehmen jetzt also noch auf?
Arbeitskultur – ein weiterer Begriff mit gewissem Hype-Charakter – ist die vermeintlich größte Barriere auf dem Weg zum WOL. Denn in vielen Unternehmen herrscht noch ein Wettbewerb zwischen den Mitarbeitern. Aus Angst um den Job oder davor, bei der nächsten Beförderung von Anderen überflügelt zu werden, behüten viele Arbeitnehmer ihr Wissen noch wie ihren Augapfel. Eine gesunde Kollaboration ist schwer vorstellbar. Hier wartet viel Arbeit auf HRler und Change Manager in Unternehmen weltweit. Vielleicht bekommen sie auch Unterstützung von der allgemeinen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Gerade in Zeiten des war for talents, in denen Fachkräfte knapp sind, könnte sich die Angst um den eigenen Arbeitsplatz und damit die größte Motivation für den nicht allzu freizügigen Umgang mit eigenem Wissen allmählich legen. Damit vergrößern sich die Chancen, dass Bryce Williams Recht behält: „When will we work out loud? Soon!“.

Wir sind gespannt auf die #ZPEUROPE18 und John Stepper.
Sie auch? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns am Messestand von perview systems und wir versorgen Sie mit einem gratis Ticket für die Zukunft Personal Europe in Köln vom 11.09. bis 13.09.2018.Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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